Die Werkstatt für angepasste Arbeit in Werdau ist eine Einrichtung für Menschen, die wegen der Art oder Schwere ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt bzw. vermittelt werden können.
Bei uns finden circa 270 Menschen mit Handicap Bildung, Arbeit und Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft. Eine zentrale Aufgabe ist die Qualifizierung für einen möglichen Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt.
Kontakt
Helvi Geiger
Bachelor of Arts Soziale Arbeit
Sozialdienstleiterin
T 03761 1826-40 | F 03761 1826-40
helvi.geiger@diakonie-westsachsen.de
Sozialer Dienst
Die Sozialen Dienste organisieren für die Werkstattbeschäftigten die Teilhabe am Arbeitsleben, am Leben in der Gemeinschaft, sowie die berufliche Bildung.
Ihre Hauptaufgaben umfassen die Sicherstellung einer ganzheitlichen Betreuung entsprechend der Hilfebedarfe, zum Beispiel zusätzliche pflegerische Unterstützung oder Bewerbertraining.
Durch Beratung, Krisenintervention und Vermittlung entsprechender Dienste kann in folgenden Bereichen eine Unterstützung erfolgen:
- persönliche, familiäre und finanzielle Schwierigkeiten,
- Konflikt- und Krisenmanagement,
- Hilfen bei der Kostenklärung und Antragstellung von Leistungen.
Das pädagogische und psychologische Personal berät und unterstützt darüber hinaus die tägliche Arbeit der Fachkräfte im Berufsbildungs- Arbeits-, und Förder- und Betreuungsbereich.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Vermittlung von Praktika und Arbeitsplätzen im allgemeinen Arbeitsmarkt. Durch gezielte Maßnahmen tragen die Sozialen Dienste dazu bei, dass Menschen mit Behinderung ihre Stärken und Fähigkeiten bestmöglich entfalten und ein selbstbestimmtes Leben führen können. Unsere Werkstatt versteht sich dabei als Ort der Begegnung und der individuellen Entfaltung, in dem jeder Mensch mit seinen besonderen Fähigkeiten und Bedürfnissen wertgeschätzt wird.
Berufliche Bildung
Die berufliche Qualifizierung wird einzelfall-bezogen, kontinuierlich fördernd und fordernd geplant und durchgeführt. Hierzu nutzt die Werkstatt für angepasste Arbeit die von der Diakonie Sachsen entwickelten Praxisbausteine (anerkanntes standardisiertes Instrument der beruflichen Bildung).
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Förder- und Betreuungsbereich
Der Förder- und Betreuungsbereich (FBB) ist ein Teilbereich der Werkstatt. Er ist speziell für Menschen mit schwerer und schwerstmehrfacher Behinderung ausgelegt, die hier ihr Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft, sowie Maßnahmen zum Erwerb praktischer Kenntnisse und Fertigkeiten in Anspruch nehmen können.
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Räumlichkeiten
Es stehen zwei barrierefreie Gruppenräume zur Verfügung, welche mit zahlreichen pflegerischen Hilfsmitteln ausgestattet
und somit den Bedürfnissen unserer Betreuten angepasst sind. Weiterhin stehen zur Verfügung:
- Snoezelenraum, Bällchenbad
- zwei Küchenbereiche, ein Pflegebad
- mehrere Schlaf- und Ruheräume
- sowie ein Sinnesgarten mit Fühlpfad im Außenbereich
Download-Dokumente
Aktuelles
Infonachmittage 2026:
Am 02.03.26 um 15.00 Uhr in der Außenstelle Am Walde 8
Am 03.03.26 um 15.00 Uhr in der Hauptwerkstatt Ulmenstraße 1
Eingeladen sind alle Angehörigen, Betreuer, Mitarbeitende der Wohnheime.
Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt:-)
10.+11.03. Beteiligung an der Woche der offenen Unternehmen „Schau rein“ mit jeweils 10 Schülern der 8.-10. Klasse
16.-20.03. Beteiligung an der Aktionswoche des Peter-Breuer-Gymnasiums zur beruflichen Orientierung (10.Klasse)
07.05.2026 1. Spatenstich für den Neubau eines Förder-und Betreuungsbereiches
06.06.2026 Tag der offenen Tür








